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Gepostet by on 12. Januar 2005 in 2005 | Keine Kommentare

4 Tage Lechtal

4 Tage Lechtal

Teilnehmer:

  • Hermann (mit Hut) auf BMW K1200,
  • Walter auf Super Teneree,
  • Kitzi auf Marauder,
  • Adi auf Honda,
  • Manfred auf Goldwing 1800

Donnerstag: Gallneukirchen – Lechtal (576 km)

Unser Ziel: Viele Kurven in netter Gesellschaft in einer schönen Gegend zu fahren.

Um 7 Uhr geht es bei gewohnt schönem Wetter los.

Kitzi, Walter, Maria und ich fahren Richtung Mauthausen, wo wir Adi  treffen, der mit seiner eben erstandenen Maschine die erste große Ausfahrt wagt. Gemeinsam fahren wir Richtung Steyr. Nach einer Fahrstrecke von 30 km produziert Adis Maschine eine Reihe von Fehlzündungen, dann rollt er am Fahrbahnrand aus. Eine Weiterfahrt ist nicht möglich, also ruft er den Abschleppdienst und bleibt leider zurück. 

Wir fahren das Ennstal Richtung Hengstpass. In Unterlaussa gibt es beim Hermann, der ab da die Rolle des Guide übernimmt, Kaffee und Kuchen. So gestärkt geht es dann über den Pyhrnpass, Gerlospass, Richtung Innsbruck. Da wir die Abfahrt Richtung Bregenz verpassen und nach Süden fahren, müssen wir nach dem Umdrehen durch die Stadt Innsbruck, auch nicht schlecht. Dann geht es zügig über Telfs zum Fernpass.

In Bichlwang geht es rechts weg Richtung Lechtal. Eine sehr empfehlenswerte, wunderschöne, kurvenreiche Strecke. Wir erreichen unser Quartier, das Motorradhotel Schönauer Hof, www.bikernews.at um ca. 18 Uhr. Nachdem die Bikes in Garage untergebracht und wir geduscht und umgezogen sind, treffen wir uns im Restaurant zum Abendessen, das uns ausgezeichnet schmeckt. Danach wird bei ein paar Bier bzw. Rotwein die Route des nächsten Tages besprochen.

Ein Buch mit Routenvorschlägen liegt auf. Kostenlos werden Touren ausgedruckt. Vom Wirt gibt es ein Begrüssungsschnapserl.

Freitag: Rundfahrt (360 km)

Wir fahren die Silvretta Tour, erweitert um das Kaunertal.. Um 7.30  gibt es Frühstück, ein großzügiges Buffett. Danach geht es wie immer bei schönem Wetter los. Über den Hochtannbergpass und die Schröckenstraße, den Gerlospass, Furkapass geht  es in das große Walsertal. Bei Sonnenschein gibt es immer  wieder herrliche  Fotomotive .

Weiter über Bludenz ins Klostertal. Dann auf die Silvretta Hochalpenstrasse. Kitzi fährt mit seiner nicht gerade übermotorisierten Maschine einen beachtlich heißen Reifen! Hier ist viel los. Anschliessend ins Kaunertal den Stausee entlang auf den Gletscher. Es ist sehr warm. Wir verlassen den Gletscher. Über die Piller-Höhe geht es wieder zurück Richtung Imst. Dort geht es rechts ab übers Hahntennjoch zurück ins Hotel.

Fast wäre Kitzi der Sprudel ausgegangen. Gerade 1 Liter war noch im Tank, als wir endlich eine Tankstelle fanden. Danach hatten wir uns ein Bier schon verdient. Beim Hotel angekommen, landet gerade der Hubschrauber der Bergrettung. Und schon wieder haben wir abends zu viel gegessen, aber es war auch zu gut, diesmal kosteten wir das Weizenbier. Nächsten Tag wird es eine kürzere Tour geben, denn heute kamen trotz flotter Fahrweise erst um 19 Uhr wieder zurück. Die Gegend ist wunderschön.

Samstag: Rundfahrt (235 km)

Wir fahren die Tour 4, Allgäu – Klostertal.

Trotz leichtem Regen und langem Abend starten wir pünktlich. Die Truppe ist hoch motiviert. Nach 15 km hört der Regen auf die Strasse wird trocken. Über den Gaichtpass, Oberjochpass geht es nach Sonthofen. Wir verlassen für eine kurze Ortsdurchfahrt die geplante Route. (= verkoffert). Im Ort ist dichter Verkehr, die Strecken in den Bergen ist jedoch fast leer.
Beste Bedingungen, das Wetter ist wieder schön. Über den Riedelsbergpass geht es nach Hitisau, Damüls, Faschinajoch ins Walsertal. In Bludenz riecht es herrlich nach Schokolade. Die Polizei hat gerade am Straßenrand Kennzeichentafeln abmontiert – nicht bei uns.

Durchs Klostertal geht es auf den Arlberg. Kitzi braucht unbedingt ein Abziehbild für seine Pumpe. Der Sepplhut, den er probiert steht im ausgezeichnet. Auch Hermann muss einen probieren.

Dann geht es über den Flexenpass nach Warth und danach ins Hotel, das wir um 17 Uhr erreichen. Unsere Bikes sind vom Straßenstaub und vom Regen ziemlich verdreckt, aber lieber dreckig als kaputt. Als wir ankommen, wird gerade eine havarierte Suzuki abgeladen. Als wir ein paar Fazer sehen, wissen wir, dass Willi und seine Truppe angekommen sind. Nach dem Abendessen, den üblichen Bieren stand noch die Besichtigung der Kellerbar auf dem Programm. (Herrenpartie).

Sonntag: Lechtal – Gallneukirchen (560 km)

Wieder ist es schön. Um 8.30 Uhr geht es über Bayern nach Hause. Wir kurven ein wenig herum und sehen viel von der Landschaft.

Um 16 Uhr sind wir angekommen, 40 min. später regnet es heftig. Glück gehabt.
Eine schöne Tour ist zu Ende, alle sind heil zu Hause, Adi schon etwas früher.

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