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Gepostet by on 11. Januar 2006 in 2006 | Keine Kommentare

Herrenpartie in die Schweiz

Herrenpartie in die Schweiz

Tag 1: 605 km

Abfahrt: 6: 45
Ankunft: 17:30

Galli, Windischgarsten, Phyrnpass, Radstadt, Gerlospass, Silvretta, Bludenz

Die überaus schöne Route wurde wieder einmal zusammengestellt und angeführt von unserem Guru Manfred (Honda VFR 750). Weiters dabei: Hermann (BMW K1200 RS) und ich (GW 1800). Unsere Gruppe: Foto
In Windischgarsten war um 8 Uhr morgens unser Treffpunkt. Das Wetter war am diesem Tag durchwachsen, in Radstadt wurde von Hermann und Manfred Z. die Regenbekleidung  übergezogen. Mittagspause machten wir nach dem überqueren des Gerlospass. Nach dem Essen trennten wir uns für ein paar Stunden, Hermann wollte seinen Koffer suchen, der ihm abhanden gekommen war und fuhr deshalb wieder ein Stück zurück.
Zukünftig werden wir die Reihenfolge der Motorradfahrer wohl ändern müssen: vorne weg die BMWs und die Harleys, hinten die japanischen Bikes, deren Fahrer die abgeworfenen Teile der vorne fahrenden Eisen wieder aufsammeln.
Kurz vor der Silvretta legten Manfred Z. und ich eine verlängerte Kaffepause ein, natürlich mit einer Mehlspeise dazu. Bei dichtem Nebel “besichtigten” wir noch den Stausee. Auf der Silvretta trafen wir Hermann wieder. Leider hatte er seinen Koffer nicht gefunden. Bei trockenem Wetter fuhren wir bis Bludenz und fanden auf Anhieb ein akzeptables Quartier nahe der Fuzo um 34,-.
Abendessen war dieses mal Griechisch und ausgezeichnet.

Tag 2: 262 km

Abfahrt: 9:45
Ankunft: 17:00

Andermatt, Klausen Pass, Göschener Alp, Dammagletscher, Teufelsschlucht, Furkapass, ( Besichtigung der Eisgrotte), Andermatt

Nach dem Frühstück gingen wir in die Fuzo, um Socken, Unterwäsche, Hose etc. zu kaufen. Anschließend starteten wir Richtung Schweiz. Nach kurzem, aber heftigem Regen war dann das Schlechtwetter vorbei und das Fahren machte wieder richtig Spaß. Die Schweiz hat wunderschöne  Alpenstraßen.
Ein Foto vom Wilhelm Tell Denkmal bzw. der Teufelsschlucht. Am Furkapass besichtigten wir eine  Eisgrotte. Unser Guru sucht sich immer die besten Plätze zum Fotografieren aus. Abends bestellte unser Guru in Andermatt  ein Schweizer Käsefondue, aber offensichtlich ist ihm heimische Kost lieber.

Tag 3: 228 km, Andermatt Rundreise

Abfahrt: 8: 45
Ankunft: 16:05


Andermatt, Sustenpass, Engstlenalp, kurze Wanderung Richtung Jochpass, Grimsel Pass, Oberaar, Nufenenpass, alte Passstraße auf San Gottardo, Andermatt
Kurz vor 9 Uhr ging es bei schönstem Wetter ohne Gepäck los.
Die Schweiz ist ein Biker-Paradies. Ein Schmankerl war die Engstlenalp, zu der eine private Mautstraße führt. Ein kurzer Fußmarsch führte uns zu einem idyllisch gelegenen See. Später am Tag fuhren wir die alte Passstraße  auf den St. Gotthard, die bei diesem Kaiserwetter ein Genuss ist, bei Regen vermutlich sehr anstrengend. Steile, enge Kehren und Steinkopfpflaster als Belag zeichnen diese Strecke aus. In Andermatt angekommen, kehrten wir in einem Cafe ein. Die Kellnerin wollte unbedingt, dass ich einen “Älpli Kaffee” trinke.
Auf dem Weg zu unserem Hotel erwartete uns eine besondere Überraschung. Die Kadetten der Moskauer Militärakademie gaben ein Konzert. So etwas haben wir noch nicht gesehen: Es war wie in einem Ballett, eine tolle Show. Diese Kapelle würde in Österreich überlegen jede Marschwertung gewinnen. Schade, dass ich es nicht auf Video habe, ich war zu fasziniert.
Übernachtung: SFR 55,-

Tag 4: 425 km, Andermatt – Landeck

Abfahrt: 8:30
Ankunft: 18:00

Andermatt, Oberalppass, Passo del Lucomagno, Albula Pass, Rescher Höhenweg, Reschensee, Samnaun, Landeck

Bei gewohnt schönem Wetter ging es samt Gepäck wieder los.
Besonders hervorzuheben ist der Rescher Höhenstraße  und der Abstecher auf der Schweizerseite nach Samnaun mit der interessanten Tunneldurchfahrt. In Landeck gab es den bereits zu unseren Touren gehörende Stadtrundgang.
Übernachtung um 34,- in schönen Zimmern, mit Garage für die Bikes im Gasthaus.

Tag 5: 542 km, Landeck – Gallneukirchen

Abfahrt 8:15
Ankunft: 17:05

Landeck, Wörgl, Kitzbüheler Horn, Griesenpass, Filzensatttel, Dientersattel, Pass Gschütt, Pötschenpass, Koppenpass, Pyhrnpass, Gallneukirchen

Auf der Autobahn ging es bis Wörgl, dann auf der Mautstraße zum Kitzbüheler Horn. Nach der Kaffee- und Fotopause fand Manfred Z. wieder sehr schönen Straßen bis Liezen. Dort trennten wir uns von Hermann, ab Spital/Phyrnpass fuhr ich den restlichen Weg alleine nach Hause.
Die Schweiz lohnt sich für Biker allemal, mit soviel Wetterglück ganz besonders. Die Preise sind etwas höher als bei uns, speziell das Mineralwasser ist sehr teuer. Die Schweizer sind sehr nette Leute. Es gibt kaum Mautstraßen.

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