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Gepostet by on 11. September 2008 in 2008 | Keine Kommentare

Schweden

Schweden

Sehr schöner Urlaub, jeden Tag eine Schotterstraße dabei, jeden Tag 8 min. Regen, jeden Tag “stark Öl” (so heißt das Bier in Schweden), keinerlei Probleme mit der Gold Wing oder sonstigem. Die Gegend ist wunderbar. Die Schweden sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Durch die Geschwindigkeitsbeschränkungen kann man nach kurzer Eingewöhnung das Fahren richtig genießen. Keine einzige Gelse (Moskito) gesehen oder gespürt. :mrgreen:
Jederzeit wieder Schweden.

Tag 1 (1099 km)

Abfahrt: 8 Uhr
Ankunft: 17:30

Die Abfahrt erfolgte bei schönstem Wetter in Gallneukrichen, unterwegs wurden wir einige Male durch etwas Regen abgekühlt. 5 Tankstopps waren notwendig bis zu unserem Ziel Rendsburg. Auf der Bundesstraße kurz vor Rendsburg warteten wir vor einer Kreuzung. eine Linksabbiegerin übersah den Gegenverkehr und wurde nach dem Zusammenstoß in unsere Richtung geschleudert und kam erst ca, 3 Meter vor uns zum Stehen.

Wir übernachteten im Hotel Deutsche Eiche (73,-). Abendessen gab es in einem kroatischen Lokal und das war sehr gut. Abends war viel Lärm nach Sieg im Fußball Deutschland gegen Kroatien.

Tag 2 (611 km)

Abfahrt: 8:45
Ankunft: 17 Uhr

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es auf der Autobahn Richtung Schweden über die Öresundbrücke nach Malmö.  Die Besichtigung der Wikingeranlage in Trelleborg ist ein Muss. Hier leben im Sommer bis zu 600 Personen als Wikinger gekleidet. Das Navi hat uns heute auf eine sehr einsame Schotterstraße geführt. Von der Hauptstraße links runter und ab in den Wald. Grund unbekannt, aber es war sehr schön. Die Weiterfahrt ging dann bis Ahus zu einem sehr schönen Campingplatz mit schönen, gut ausgestatteten Hütten.

Tag 3 (273 km)

Abfahrt:9:00
Ankunft: 17 Uhr

Um 9 Uhr war Abfahrt nach Kolmar, über Kristianstad, Karlskrona (dort machten wir eine Hafen Besichtigung), Kalmar. Nach langem Suchen fanden wir endlich ein Hotel für Studenten, mitten in der Stadt, gleich neben der Burg. Wir besichtigten die Festung Kolmar, ein Renaissance-Bau ist. Oben ging ziemlich der Wind. Die Anlage ist top gepflegt, wie eigentlich alles hier in Schweden.

Tag 4 (360 km)

Abfahrt: 9:00
Ankunft: 16 Uhr

Wieder um 9 war Abfahrt nach Vimmerby (Astrid Lindgren World), sehr empfehlenswert: Wir haben 3 Stunden dort verbracht, aber man könnte dort Tage verbringen, super. Speziell Kinder haben große Freude, aber auch wir haben uns gut unterhalten, es wird ach allerhand geboten. Das Personal ist sehr freundlich.

Weiter ging es dann nach Norrköping auf die Kolmarden. Die Hotels sind dort sehr teuer, wir übernachteten auf einem 4 Sterne Campingplatz, die Hütten waren alle reserviert (Midsommarfest), so mieteten wir einen Container, der aber tadellos war.Wir bleiben 2 Nächte.

Tag 5 (10 km)

Der heutige Tag war für die Besichtigung des größten Tierparks Europas verplant. Sehr beeindruckend! Speziell das Delfinarium ist toll.

Abends lernen wir einige schwedische Goldwinger kennen, die uns zu ihrer Ausfahrt am nächsten Tag einladen, und gleichzeitig bei der Rezeption einen weiteren Tag Aufenthalt für uns ermöglichen.

Goldwingfreunde Schweden

Tag 6 (125 km)

Abfahrt: 12:00
Ankunft: 18:00

Mit einer Stunde Verspätung startet die 16-Mann große Gruppe, die Route führt uns nach Arkosund. Eine kurze Rast mit dem schon üblichen Regenschauer mit einer Dauer von max. 8 Minuten, weiter geht es nach Linköping. Dort wird die Stadt besichtigt, dafür gibt es 1 Stunde Zeit, das reicht auch für eine Kaffeepause. Über St. Anna, hier führt die Kanalverbindung Stockholm – Göteborg durch, der natürlich auch besichtigt wird, geht es zurück zum Campingplatz.

Danke für die Einladung.

Es wurde ein sehr schöner Tag. Abends feiern die Schweden ausgiebig bei Essen, trinken, tanzen, etc. das Midsommarfest. Bemerkenswert war auch das ca. 35 cm große Logo aus echtem Gold auf dem Topcase ihrer Goldwing`s, sehr, sehr schön. Übrigens: Heute war keine Schotterstraße dabei.

Tag 7 (250 km)

Abfahrt: 9:30
Ankunft: 16:00 Uhr

Hällestad > Askersund > Karlsberg, Karlstad > Arvika

Bei Sonnenschein starten wir zu unserer Etappe. der übliche kurze Regen, ein Abstecher auf eine Schotter- Lehmstrasse, und dann wieder eine schöne Straße. Auf der regennassen Lehmstrasse war es schon sehr rutschig und mehr als 10 km/h war nicht drinnen, sonst hätten wir ein Schlammbad genommen. Zur Übernachtung fanden wir direkt am See einen Campingplatz und mieteten eine Hütte.

Abends spazierten wir in eine nahegelegene Pizzeria, alles andere hatte geschlossen. Als Abendessen bestellten wir das uns empfohlene Steak. Tja, unsere Schuhsohlen wären besser gewesen.

Tag 8 (275 km)

Abfahrt: 9:00
Ankunft: 16:30 Uhr

Bei Regen starten wir Richtung Lysekil durch eine sehr schöne Landschaft. Wir übernachten im Zentrum von Lysekil in einem kleinen, typisch schwedischen Häuschen. Nach der Ankunft machen wir bei Sonnenschein einen Spaziergang am Strand. Ein sehr gutes Abendessen und ein paar Starköl (die dieses mal eher lightöl waren) und alles war wieder ok.

Tag 9 (350 km)

Abfahrt: 9:30

Lysekil > Varberg > Lidköping > Boras

Varberg ist eine sehr nette Stadt mit vielen teuren Hotels. Wir haben im Zentrum ein sehr gutes Hotel gefunden (Bikerspezialpreis).

Nach der Hafenbesichtigung und der Festung, beschließen wir 2 Tage zu bleiben. Abendessen gab es bei Harrys, einem typisch amerikanischen Westernlokal. Der Wein war wie Essig. Zurück in unserem Hotel genehmigten wir uns eine weitere Flasche Rotwein, die sehr gut war. Nicht nur deshalb schliefen wir wie ausgeschaltet.

Tag 10

Super Frühstücksbuffett im Hotel Varberg.

Heute steht die Besichtigung der Festung mit den 2 Museen – Cycle Museum und Bockstennsmannen Museum (Moorleiche aus dem 14.Jhdt) auf dem Programm. Beides sehr interessant.

Im Cycle Museeum ist eine kleine Werkstatt eingerichtet. Sie ist bestückt mit originalem Werkzeug und riecht richtig alt und gut. Im anderen Museum bekommen wir Audiorecorder auf denen die Exponate beschrieben wurden. Dieser Service ist kostenlos, ebenso alle staatlichen Museen.

Varberg ist eine alte Hafenstadt mit einem Badehaus an der Küste, das auch zu besichtigen ist. Auf dem Stadtplatz ist Markttag mit vielen Verkaufsständen und viel Obst. Wir haben uns wunderschöne Kirschen gekauft. Schönes Wetter, aber teilweise etwas windig.

Abends gibt es ein Jazz- Dixiekonzert mit Umzug durch die Stadt, toll.
Wir essen und trinken wieder ausgezeichnet im Steakhouse in unserem Hotel.

Tag 11 (700 km)

Abfahrt: 9:00
Ankunft: 17:10

Varberg > Malmö >Kopenhagen > Rodbyhvn > mit der Fähre nach Puttgarden > Hamburg > Lüneburger Heide

Bei bewölktem Himmel starteten wir, es sah nach Regen aus, aber es waren letztendlich nur wenige Tropfen. Auf der Fähre wollte der Platzanweiser einen anderen Platz für mein Bike als den, den ich ausgesucht hatte. Nachdem er alle Autos aufgehalten hatte um mir die Gelegenheit zu geben “seinen” Parkplatz zu benutzen. Ich stellte mich ein wenig taub und nach kurzem Disput konnte mein Schlitten da stehenbleiben wo er war.

Die Fähre braucht nur eine dreiviertel Stunde.

Um 17 Uhr suchten wir in der Lüneburger Heide eine Unterkunft. Der Wirt und die Gäste waren sehr freundlich. Der Wirt legte für uns Österreicher extra eine CD mit Heino Liedern auf. Wir wollten aber die heimische Musik hören. Wir wurden dann auf ein paar Stamperl “Heiliger Geist” eingeladen; es wurde ein sehr netter Abend.

Tag 12 (920 km)

Abfahrt: 8:30
Ankunft: 17:20

Nach einem üppigen Frühstück fuhren wir auf der Autobahn bis nach Hause. Die Fahrt wurde ein paar mal wegen Staus unterbrochen. Mit dem Bike konnten wir jedoch meist problemlos in der Mitte durchfahren. Es gab nur wenige Autolenker, die versuchten dicht zu machen. Unfallfrei und voller schöner Erlebnisse ging unsere Fahrt zu Ende.

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